logbuch 2021

 

miesbach, 19.jan.2021

es geht weiter mit corona, harter lockdown; einige sagen, er müsste, angesichts der in der zwschenzeit zuerst in england aber nun auch hier aufgetretenen mutationen, noch härter und vermutlich bis ostern verlängert werden, andere warnen vor einem zu massiven einbruch der wirtschaft, vor sozialen verwerfungen, wie sie etwa die einschränkungen der mobilität nach sich ziehen. für hot-spots mit einer inzidenz von über 200 neuinfektionen pro 100000 einwohnern gilt eine bewegungseinschränkung von 15 km.  umgekehrt haben einige städte und kommunen im bayerischen wald, im oberland und im allgäu, die in den letzten wochen von corona-geplagten und natur- und erlebnishungrigen stadtmenschen regelrecht überrannt wurden, eine einreisesperre für tagestouristen erlassen. die spaltung in covid-geplagte stadtbewohner und ebenso nur etwas weniger eingeschränkte covid-geplagte landbewohner hat hier bereits groteske züge angenommen. ein hiesiger patriot hatte in den ersten januartagen ein plakat aufgestellt, das alle münschner stadtmenschen dorthin zurückwünschte, wo sie eben hingehörten: in die stadt. in der süddeutschen zeitung am 16./17. januar kommentiert gerhard matzig bereits "die geschichte einer hassliebe".

 

 

 

fotografisch eher ergeingnislose tage.
eine fortsetzung der friends´ bay als dialog oder forum scheitert an technischen hindernissen: JIMDO teilt mir mit so furios das letzte jahr begonnen hatte:  Jimdo Webseiten sind nicht auf mehrere Benutzer ausgelegt.
so furios das letzte jahr begonnen hatte mit der ikea-serie, den verteiler-bildern im augsburger zentrum usw., so fotografisch verhalten zeigt sich dieser jahresbeginn: einige bilder in münchen (tegernseer landstrasse), ein streifzug in augsburg am lech, ein paar bilder im schnee, morgenlicht. bilder, die man nicht unbedingt machen müsste. aber dann ist es doch wieder die faszination des lichts oder der hunger nach bildern...