yuri artwork

close to the edge

tango argentino

lullaby

purity


catchy-laugh

adpetentia

blindfold

broken heart


taboo

ARTkunst

In der Fotografie geht es nicht um Perfektion, sondern vielmehr um das, was man ausdrücken möchte: um Emotionen und Gefühle.

Eine gute Formel ist: das Auge + das Gespür + Leidenschaft + Neugier + Offenheit.

Portraits und das Arbeiten mit Models sind besonders faszinierend... es ist spannend ihre bewegenden Geschichten näher kennen zu lernen, ihre Emotionen mitzuerleben und dies alles auf einem Foto festzuhalten.
Aktfotografie ist in der Hinsicht ähnlich, nur intimer.
Für beides braucht man vollstes Vertrauen zwischen Fotograf und Model.

Zum Abschluss ein schönes Zitat, das ich sehr treffend finde: "Ein Bild gibt uns das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen – durch das Fenster der Seele, das Auge."


Kommentare: 8
  • #8

    Claudia Rudolf (Samstag, 03 Oktober 2020 15:00)

    Der Yury macht schon fantastische Bilder Gruss Claudia

  • #7

    Brigitte Brune (Dienstag, 07 Juli 2020 08:38)

    Lieber Yuri,
    wie schön, dass Du in der Bucht angekommen bist. Ich lasse Deine Bilder auf mich wirken und freue mich. Sie sind voller Emotionen und so ästhetisch, das ist wirklich ART. Die Kinderbilder berühren mich ganz besonders...
    Liebe Grüße und auf eine gute Zeit hier, Brigitte

  • #6

    Yuri ARTWORK (Sonntag, 05 Juli 2020 22:03)

    Es fühlt sich sehr schön an hier in der Bucht...
    Danke euch allen für den warmen, herzlichen Empfang und eure Aufmerksamkeit !!!
    Auf eine angenehme, fröhliche Zeit hier zusammen mit den fabelhaften Künstlern.

    Nachfolgend ein paar inspirierende Zitate und etwas Musik... ;-)

    "Denke nicht an das Erschaffen von Kunst, sondern mach es einfach. Lass alle anderen entscheiden, ob es gut oder schlecht ist, ob sie es lieben oder hassen. Während sie sich darüber entscheiden, erschaffe noch mehr Kunst" _ Andy Warhol

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt" _Albert Einstein

    https://www.youtube.com/watch?v=4zbc1FLc8Fo

  • #5

    Maringe (Sonntag, 05 Juli 2020 13:56)

    Ich habe mir gerade vorgestellt, etwas für euch zu kochen... was mögt ihr?.... es ist nicht wirklich wichtig, denn ihr bringt alle etwas mit. Die Bucht ist entspannend.... wenn die Anreise über das Meer, den Stürmen getrotzt hinter uns liegt.
    Yuri.... vielen Dank, ich freue mich sehr.

  • #4

    anatolisches glühwürmchen (Samstag, 04 Juli 2020 23:13)

    Lieber Yuri, so intensiv sind deine Bilder!
    Die beiden Kinderbilder berühren mich tief! ich sitze davor - lange und still --- zärtliches Staunen...
    und Erinnerungen ... ein Herz das überquillt ---- vor Glück ... und Traurigkeit...


  • #3

    Twin O'Caulin (Samstag, 04 Juli 2020 22:55)

    Freut auch mich, Yuri, dass du ebenfalls hier angelandet bist! Du weißt vermutlich, dass ich deine Bilder besonders deswegen schätze, weil sie mit den Konventionen in gekonnter Weise spielen. Sie vereinen oft das scheinbar Unvereinbare und überschreiten in einzigartiger Weise die üblichen Abgrenzungen zwischen Genres. Die hier versammelte Auswahl deiner Bilder gibt einen hervorragenden Einblick in deine Arbeit, wie ich finde.
    Grüße aus der Bucht in die Bucht
    Twin

  • #2

    dotroom (Samstag, 04 Juli 2020 22:19)

    Hallo Yuri, deine Fotos sind die pure Lust an Emotionen. Immer menschlich, manchmal gespickt mit Symbolen, immer Kunst, die mich anspricht. Es freut mich sehr, dass Werner dich an diesem Ort am Wasser, eingeladen hat. Ich glaube das Wasser und die Bucht sind auch symbolisch gemeint. Da muss ich Werner nochmal fragen. Das Foto ARTkunst ist genial, das muss ich bei dieser Gelegenheit betonen.

    Liebe Grüße Marco

  • #1

    Klaus Rex (Samstag, 04 Juli 2020 19:30)

    Hallo Yuri , schön das du jetzt auch hier in Werners Bucht angekommen bist . Deine kontrastreichen Werke die mit ART veredelt sind und abseits des fotografischen Mainstreams liegen zeigen Emotionen die gekonnt inszeniert wurden .
    Gruß Klaus


plenilunio (buenos aires)

licht/träume

altes fenster

tiziano

danae

im fensterstrahl


krankenzimmer nr. 6

aus mallarmé

blätter


lichtblick

ländliche landschaft mit nymphe

monscheinsonate

orpheus und euridike


via lactea

voilà ma route avec le paradis au bout


 

Seit meiner Kindheit hatte ich zwei  -mich zerreißende- Leidenschaften:

Das Tanzen und das Schreiben. Irgendwie passte das aber nicht zusammen.

   Das Tanzen war der warme Sonnenstrahl !!! Das Sprechen und Leben 

aller Glieder. Die Hände, die sich aus dem Sonnengeflecht zum Himmel erheben... 

Das Tanzen war das Geheimnis des Lebens, das im goldigen Nimbus von Hier und Jetzt pulsierte. 

     Das Schreiben war in den Sternenhimmel zu schauen, in ihn hineinzufallen, in ihm zu ertrinken. Den Körper auf dem Sand zu vergessen und über die Milchstraße zu laufen in die Ärmel einer anderen Galaxie.

      Für welche dieser Leidenschaften sollte ich mich entscheiden? Durch welche Tür gehen?

Auf welche Offenbarung sollte ich verzichten??

Dieser Widerspruch war ein sich zusammenziehendes und sich ausbreitendes Herz, das mir unheimlich weh tat. 

       In einer Stunde der Gnade streichelte Gott mein Haar: ich träumte von einem Drehbuch. 

Es schien eine Erlösung zu werden, die man jedoch nicht parallel realisieren konnte: 

Tanzen und sprechen, tanzen und denken: das könnte man in einem Film kunstvoll und gelungen synchronisieren. 

       So drehte ich meinen ersten Film, dessen Thema die Beziehung zwischen Kunst und Realität war.

 Als ich aber ein paar Fotos aus dem Film herauszog, merkte ich mit großem Staunen, dass das, was beim kontinuierlichen Ablauf fesselnd-schön aussah, als Einzelbild seinen Blütenstaub verlor. 

        Es regte sich aber in mir eine Ahnung, dass man diese Stumpfheit des abgeschnittenen Lebensbildes zu einer «Absoluten A-1» stimmen konnte. Ihre Kurve so zu erheben, dass die Viertel-Sekunde wie ein vollendetes OM- Mandala vibriert. 

DenLichtabdruck eines gewöhnlichen Nachmittags in einen Absoluten Augenblick hinein zu fotografieren, zu verwandeln, zu inszenieren. Von innen zu belichten. Dem göttlichen Schimmern mehr Kontrast zu geben. In die Dimension des Mysteriums auszudehnen. 

Eineplötzliche  Klarsichtigkeit, dass das ganze Leben einzig aus solchen leuchtenden Sekunden besteht. Wie eine Perlenkette mitten im tiefen Schlaf...

         Plötzlich hatte ich begriffen, dass man den kompletten Film auf einen Moment — auf ein Foto- reduzieren–Nein!!!!- verdichten, intensivieren und hineinlegen kann.

          Dass mich mein ganzes Leben zu einem solchen Lichtblick, zu jedem Bild führte. Mit all dem Jubeln, Irren und den Paradoxen.

Zu diesem einzigen leuchtend schwingenden Moment. 

Es war die Ekstase!! Ein großer Deutsche leitet Existenz von Ekstase ab.

Mein ganzes Leben spiegelte sich darin, in diesem Bilde von heute, ab, wie in einem Tropfen Morgentau. 

In einem hell-heiligem Kreis einer Camera Obscura. 

Ich erlebte eine Erleuchtung, die zugleich eine Erinnerung war.

Ich durfte die Sphinx von Theben wie eine Katze streicheln... 

Der Taumel, das Schwindelgefühl, dass man das ganze Universum in einen pulsierenden Lichtpunkt hineinziehen kann. 

In einem einzigen Lichtblick kondensieren und verschlüsseln. Es in einem 10 x 15 großen Bild zusammenfassen!!!!

         Und ich sah den Schild von Achilles. Das Aleph sah!!!

 

 

Ich hatte deutsche Vorfahren...Und schon als Kind wollte ich
Deutsch lernen. Keiner hat mich aber ernst genommen.

Dann hatte ich mich in meinem Zimmer abgeschlossen und hörte Bach Musik.
Und es war für mich Deutsch sprechen!
Geheim!!- Denn so etwas würde doch niemandem einfallen!!

In einem langen weißen Nachthemd tanzte ich Bach.

Und es war die Gothische Kathedrale.

Und sie schwebte...Und ich lief die Wendeltreppe hinauf

die endlos, die klangvoll war!!-

Höher und höher… Und dann--- den Atem anhaltend- seitlich-

durch das Spitzbogenfenster- auf die Milchstraße!!

Ich tanzte Bach!...
Drehte mich zwischen den Sternen, in Silberstaub…
Mit 15 habe ich mir ein Deutsches Buch und
ein Wörterbuch selbst gekauft.
Es war….wie den Staub von dem Fenster
abzuwischen---so hier? die Welt!!!!!!!!
Die ich einst kannte….

Der sternübersäte Himmel  in d-moll…

 

 


Kommentare: 11
  • #11

    Claudia Rudolf (Samstag, 03 Oktober 2020 15:46)

    Wunderbare eindringliche Bilder Gruss Claudia

  • #10

    DereL (Donnerstag, 23 Juli 2020 13:38)

    Zu Plenilunios Bilderwelt scheint man nur durch diesen Tunnel zu kommen. Zunächst ist es nicht ganz einfach, denn man kann auch schon mal stolpern, wenn man nicht ganz trittsicher ist. Aber es liegen hier und da Bretter, die den Weg erleichtern. Ganz am Ende des Tunnels umfängt den Besucher dann ein helles, strahlendes Licht. Man muss zunächst die Augen etwas zukneifen, damit man nicht geblendet wird. Wenn man sich aber auf die strahlende Helligkeit eingestellt hat, dann entdeckt man einen ganz eigenen phantastischen Bilder- und Gedankenkosmos, voller Poesie, Philosophie, Literatur, Klassik, Mythologie, Tanz, Musik - vor allen Dingen aber die Verbundenheit mit der Natur in all ihren Erscheinungsformen und die tiefe Zuwendung zu den Menschen.
    So lässt das letzte Foto „voilà ma route avec le paradis au bout“ die kleine Auswahl der hier gezeigten Fotos zum Präludium für eine lohnende Entdeckungsreise werden.
    Ein neuer Klang ist in die Bucht gekommen - d-moll. Klingt gut.
    DereL

  • #9

    Plenilunio (Donnerstag, 16 Juli 2020 20:45)

    Herzlichst bedanke ich alle, die durch meine Bilder gewandert sind!!!!
    Danke fuer den wohlwollenden und empfindsamen Blick!!!
    Danke fuer all die Personagen und Helden meiner Bilder aufatmen zu lassen!!!
    Danke fuer Gegenwart und Inspiration!! Danke fuer gemeinsames Staunen vor dem Goettlichen und Unaussprechbarem dieser Welt!!!

  • #8

    ch.monte (Montag, 13 Juli 2020 11:30)

    Ich war leider längere Zeit nicht mehr hier in der Bucht und ich sehe: Ich habe vieles versäumt. Zu viel. Deine BIlder, Plenilunio, die ich noch nicht kannte, sind sehr schön, eindringlich, einige wirklich umwerfend. ich meine: pachend, bewegend. Der Mann im Krankenzimmer etwa. Oder die Mondscheinsonate. Mehr als an Romantik erinnern sie mich an expressionistische Bilder. Oder der Lichtblick! Es sind Bilder, in denen die Seele ganz an die Oberfläche des Gesichts getragen ist. Eine großartige Inszenierung. Edvard Munch, der Schrei, fiel mir sofort dazu ein. Deine anderen Bilder: geheimnisvoll, misteriös, numinös. Schön, wunderbar, zauberhaft. Ich finde auch dass deine Bilder eine große Bereicherung für die friends´ bay sind. Und Deine Texte sind sehr schön geschrieben- und für die Bilder sehr erhellend!
    Ich freue mich, dass Du jetzt hier in der Bucht bist.
    Liebe Grüße
    Christina

  • #7

    Klacky (Sonntag, 12 Juli 2020 13:29)

    Das sind Bilder, die man sich zwei oder dreimal ansehen muß, bis sie wirklich wirken.
    Aber dann!
    Gut außerhalb des gefälligen und oft oberflächlichen Mainstreams.

    Gruß,
    Klacky

  • #6

    Brigitte Brune (Sonntag, 12 Juli 2020 11:16)

    Liebe Pleni,
    herzlich willkommen in Werners Bucht! Schön, dass Du auch hier bist und sie mit Deinen Bildern bereicherst. Ich finde sie kreativ, sie strahlen Romantik aus und laden zum Träumen ein...
    Eine gute Zeit und viel Fotografierlaune wünsche ich Dir.
    Liebe Grüße
    Brigitte

  • #5

    dotroom (Sonntag, 12 Juli 2020 03:39)

    wer auch immer du bist, finde ich es gut, dass ich nicht auf argentinisch mit dir schreiben muss. Dann lieber Tango. Gesichter kannst du sehr gut und Stimmungen auch. Das bist alles du und trotzdem ein Rätsel für mich. Mach weiter so, ich bin begeistert von deiner Kreativität.

    Liebe Grüße Marco

  • #4

    Yuri ARTWORK (Sonntag, 12 Juli 2020 01:38)

    Pleni in der Bucht ist eine Bereicherung. Ihre Bilder magisch, faszinierend und immer eine Reise wert.... in die Welt der Träume und Geheimnisse.

    Schön das du auch da bist. Ich freue mich auf viele weitere Meisterwerke von dir !!

    LG Yuri

  • #3

    Geri Barreti (Sonntag, 12 Juli 2020 00:35)

    ...das Leben ist wie ein Tanz...eine fotografische Abfolge bis zum Ende...Schöne Serie! LG Geri

  • #2

    Klaus Rex (Samstag, 11 Juli 2020 15:02)

    Hallo plenilunio, schön das du auch in Werners Bucht angekommen bist um deine Werke hier zu präsentieren .
    Du zeigst hier wunderbare Fantasien die du perfekt in ein fotografisches Format verpackt hast und mich persönlich sehr ansprechen.
    Das ist Fotokunst auf hohem Niveau die ART zeigt .
    Gruß Klaus

  • #1

    maringe (Samstag, 11 Juli 2020 10:31)

    verehrte Plenilunio,
    wundervolles Handgepäck hast Du mitgebracht ... Dank an Dich und werner.
    liebe Grüße, Karin


klaus rex

poesie des alltags

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

achtzehn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  partnerlook

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

the cutting crew


Die Poesie des Alltags:
das sind Alltagsgegenstände, die sich in fast jedem Haushalt befinden und hier ART - gerecht in Szene gesetzt wurden.


fundstücke


54° 39' 49.374" N 8° 20' 0.956" E - Amrum


stadtgrafiken


Die Stadt hält versteckte Schätze bereit, die nur darauf warten entdeckt zu werden .


Meine heutigen Sichtweisen, die sich nicht in allen meinen Arbeiten widerspiegeln, verdanke ich der Inspiration
von Robert Mertens und Manfred Kriegelstein. Diese Fotografen schauen über den Tellerrand hinaus und weichen vom üblichen Fotomainstream ab,
der mich absolut begeistert .

Der Fotograf Edward Steichen zitiert zur Entwicklung seiner Bilder in der Dunkelkammer , welches heute komplett digital gemacht wird folgendes:

"Schon in der Anfangszeit, als der Fotograf die Belichtungszeit selbst abmaß, als in der Dunkelkammer der Entwickler penibel angemischt wurde,
um bestimmte Effekte zu erzielen, da wurde manipuliert. Tatsächlich ist jedes Foto von A bis Z eine Fälschung. Ein völlig sachliches,
unmanipuliertes Foto ist praktisch nicht möglich. Letzten Endes bleibt es allein eine Frage von Maß und Können."
(Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Steichen)

Auf diesem Weg möchte ich mich bei Werner bedanken, dass ich meine Werke hier in seiner Bucht präsentieren darf . Danke für diese Wertschätzung .
Gruß aus dem hohen Norden Klaus


Kommentare: 5
  • #5

    ch.monte (Samstag, 03 Oktober 2020 17:37)

    Lieber Klaus Rex, die Poesie des Alltags: solche Bilder hätten hier schon längst mal kommen sollen! Eine noble Aufgabe, der du dich gewidmet und die du ganz in deiner eigenen ART umgesetzt hast. Besonders gefallen mir die Wattestäbchen und die Amrum-Bilder. Es ist deine Kunst, dem Banalen, Beiläufigen eine neue Gestalt und damit auch einen anderen Wert zu verleihen. Sie in ein anderes Licht zu setzen! Ein großes Kompliment für deine Arbeit, die mich immer wieder fasziniert.
    Liebe Grüße Christina

  • #4

    anatolisches Glühwürmchen (Mittwoch, 09 September 2020 00:15)

    Lieber Klaus,
    deine Auswahl hat es in sich:
    Die penible Ordnung deiner Alltagsgegenstände auf diesem eigenwilligen stumpfen Blau lässt einem ja fast den Atem stocken. Diese Poesie des Alltags strahlt Sterilität und die Abwesenheit jeglicher kreativen Zufälligkeit aus.
    Umso erholsamer deine Amrumer Fundstücke. Angespült und zufällig im von Wellen gezeichneten Sand liegengeblieben, von dir entdeckt und mit "Maß und Können" abgelichtet. Das Bild mit der orangen Schnur ist mein ganz großer Favorit!
    Von den von dir entdeckten Schätzen der Stadt spricht mich ganz besonders das linke grüne Bild an. Intensive Wirkung durch die Komplementärfarben und die plastische Struktur des grünen Hintergrunds. Obgleich völlig abstrakt, konstruiert die Wahrnehmung einen Kopf in Seitenansicht mit feuerrotem Haar. Die Wahrnehmung geschieht also immer auf "eigene Gefahr" - der Gefahr der Täuschung. Und natürlich ist auch bei jeder Bildbetrachtung eine gehörige Portion Interpretation dabei.
    Schön, dass eine Auswahl deiner Bilder hier in der Bucht von Werner zu sehen sind.
    Viele Grüße, Ana

    P.S. Aufgrund deines Hinweises auf R.Mertens und M.Kriegelstein habe ich mir auch deren Fotoarbeiten angesehen. Eine Klasse für sich. Sehr beeindruckend!!!

  • #3

    Geri Barreti (Sonntag, 06 September 2020 19:52)

    Hallo Klaus,
    dass du gut scheinbar banales in den Mittelpunkt rücken kannst, das ist mir ja nicht neu, das kenne ich aus der fc als ein Markenzeichen von dir. Umso erfreulicher dass ich hier in Werners friends' bay einen Beitrag zu sehen bekomme, bei dem du einige Kategorien davon präsentierst, sprich den schnöden spießigen Alltag, Strandgut und last but not least die berühmten Fundsachen in der Landschaft der Städte. Belangslosigkeiten findet man überall, fotografiert man sie, dann werden sie interessant. Gruss aus München in den Norden....Geri Barreti

  • #2

    Karin@maringe (Sonntag, 06 September 2020 16:56)

    Lieber Klaus,
    die “ Poesie der Alltags“ auf vwkäferblau ist so schön ordentlich und himmlisch. Jedes Teil ist ein wahrer Schatz im alltäglichen.
    Deine Fotos hier empfinde ich als sehr ordentlich und klar ... sie tun mir gut : überraschend und doch sehr vertraut.
    Wie Marco es schon schreibt....die Eidechse ist ein besonderer Fund, ein sehr schönes Foto.
    Dank an werner und dich, liebe Grüße von Karin

  • #1

    dotroom (Samstag, 05 September 2020 20:44)

    Hallo Klaus, ich bin immer wieder auf's neue von deinen Bildern/ Fotos begeistert.
    Deine Poesie des Alltags ist so banal, wie genial. Ich hatte mir, als ich die Fotos sah, sofort vorgenommen, so etwas ähnliches zu machen. Sehr inspirierend!
    Besonders gut gefallen mir gerade deine Stadtgrafiken. Sie sind einfach großartig!!!
    Die kleine Eidechse ist ein wahrlich schöner Fund.
    Grüße aus dem schönen Schöneberg.
    Marco


anette urban

mein blinder passagier

rupprecht geiger, h2 zentrum für gegenwartskunst, augsburg 2006


imi knoebel, k 21, düsseldorf 2008

günther förg, hamburger bahnhof, berlin 2007


poul gernes, statens museum for kunst, kopenhagen 2005

dan flavin, pinakothek der moderne, münchen 2007


sonia falcone, 55.biennale venedig, (lateinamerika) 2013

sonia falcone, 55.biennale venedig, (lateinamerika) 2013

wasinburee supanichvoraparch, 55.biennale venedig, (lateinamerika) 2013



pipilotti rist, fondazione giorgio cini, san giorgio maggiore venedig 2013

pipilotti rist, fondazione giorgio cini, san giorgio maggiore venedig 2013


dan flavin, staatsgalerie moderne kunst im glaspalast, augsburg 2006


Seit 2004 fotografiere ich Werke der bildenden Kunst, die mir in Ausstellungen, Museen und im öffenlichen Raum begegnen. Mein iPhone trage ich immer bei mir. Es ist für mich eine Art „Digitales Tagebuch“, das mich unentwegt begleitet.

Optische Eindrücke lassen sich nahezu immer und überall festhalten und reizen mich, zu experimentieren: Lichtsituation, Bewegung, Unschärfe und Zufälligkeiten führen zum Teil zu unkalkulierbaren Ergebnissen. Meist spielt Farbe eine übergeordnete Rolle: unprätentiös, überraschend beiläufig und suggestiv. Seit Beginn meiner fotografischen Auseinandersetzung mit der Kunstwelt halte ich dieses Konzept aufrecht. Die Aufnahmen bleiben ausnahmslos unbearbeitet. In der Regel lasse ich die Bilder ausschließlich im Format DIN A 6 in hohen Auflagen reproduzieren und gebe sie kostenlos an Interessierte ab. Besonders Kunstmuseen sind für mich ein Ort der Kontemplation. Die Architektur, das Licht, Akustik, die Besucher und die Werke bilden im Zusammenklang eine Atmosphäre, die ich mit dem Mittel der digitalen Fotografie abzubilden versuche. Meine Bilder generieren sich aus der vorgefundenen Ästhetik.

Durch meine Auswahl der Elemente und Momente und dem unkonventionellen Umgang mit dem fotografischen Blick vermitteln die Motive eine adäquate oder eine neue, durch mich bestimmte Ästhetik. Ab und zu werden die Motive zum pars-pro-toto oder eine Hommage an die präsentierten Künstler.

 

Anette Urban 1967 geboren in Stuttgart

1987 bis 91 Studium an der Fachhochschule Augsburg Fachbereich Gestaltung | Kommunikationsdesign | Diplom

seit 1991 Grafikdesignerin in Augsburg,

seit 2005 selbständig

seit 2001 Digitale Fotografie unter bewußtem Verzicht auf jegliche Bildbearbeitung.

Veröffentlichung ausschließlich in Massenproduktion als Bildkarten DIN A 6.

seit 2004 Schwerpunkt: Fotografie von Werken bildender Künstler in Museen, Ausstellungen, öffentlichem Raum

seit 2008 Führung der Ecke Galerie Augsburg mit Wolfgang Reichert

2014 Katalog „Der blinde Passagier“

seit 2017 Führung der maxgalerie Augsburg mit Wolfgang Reichert


Kommentare: 7
  • #7

    anatolisches Glühwürmchen (Samstag, 24 Oktober 2020 00:42)

    Kunst, die in Bewegung gerät, sich von einer unerwarteten Seite zeigt.
    Farben, die lebendig werden und forsch ihr Eigenleben entfalten.

    Liebe Anette, so verhilft Du den Kunstwerken von ihren musealen Sockeln und befreist sie vom distanzierten Kennerblick der Kunstliebhaber. Hier in der Bucht ist ein guter Ort für deine Bilder, um sich zu einem fröhlichen, unprätentiösen Stelldichein zu treffen.

    Herzliche Grüße, Ana





  • #6

    A.F.Hofstetter (Sonntag, 11 Oktober 2020 17:16)

    Man sieht oft viele abstrakte und auch minimalistische Arbeiten in der fotocommunity oder in anderen Fotoforen, oft auch gute. Man sieht sieht auch öfter gute Fotos von Kunstwerken in Museen.
    Die Fotos, die hier gezeigt werden, finde ich aber anders. Sie kopieren nicht einfachdie Kunstwerke oder Details daraus. Sie nehmen die Kunstwerke auf, aber sie gehen weiter, in manchen Fällen über sie hinaus, nehmen nicht nur Farbe oder Form auf, sondern integrieren den Kontext: Wand, Boden, Licht, Schatten. Sind somit originäre Arbeiten.
    Bewundernswert finde ich auch die konsequente Fortführung des Projekts über viele Jahre.
    Eine großartige Arbeit. Komplimente Frau Urban.
    Beste Grüße Armin H.

  • #5

    dotroom (Sonntag, 11 Oktober 2020 14:22)

    Hallo Anette,
    die Wirkung der Bildenden Kunst in der Kunstfotografie als Fotokunst.
    Es entstehen mit deinem Blick ganz neue Werke. Gefällt mir sehr.

    Grüße Marco

  • #4

    Rainer Gulbins (Sonntag, 04 Oktober 2020 15:24)

    Gute und fast zeitlose Abstraktionen.
    Die müssen groß an die Wand.

    Gruß,
    Rainer

  • #3

    Klaus Rex (Samstag, 03 Oktober 2020 17:43)

    Hallo Anette , deine hier gezeigten Werke befinden sich abseits des Mainstreams und verkörpern Art in wundervollen Farben dessen Betrachtungsweisen gut gestaltet sind .Es gefallen auch die Kompositionen die deine Fotografien absolut prägen .
    Hier in der Friends Bay bei Werner sind deine Arbeiten perfekt aufgehoben.
    Gruß Klaus

  • #2

    ch.monte (Samstag, 03 Oktober 2020 17:07)

    Liebe Annette Urban, das sind wunderbare Bilder, die einen neuen Wind/eine neue Farbe in die friends´ bay bringen. Ich finde sie eine große Bereicherung in der friends´ bay. Ich finde auch die Idee, Kunstwerke oder Teile von ihnen weiter zu verarbeiten, toll. Erst recht, wenn auf eine so spannnende Weise wie bei diesen Bildern! Eigentlich macht die ganze Kunstgeschichte ja auch nichts anders. Picasso hat schon zu den Höhlenmalereien von Lascaux gesagt: Seitdem wäre nichts Neues mehr gemacht worden! In diesen Bildern entstehen aber ganz neue Arbeiten: Und die Farblandschaften, die sie zeigen, sind eine Feier, sindTriumphe der Farbe. Umso mehr als hier ja ganz auf Bildbearbeitung verzichtet wird. Würde gerne mehr davon sehen.
    Liebe Grüße Christina

  • #1

    Claudia Rudolf (Samstag, 03 Oktober 2020 15:02)

    Sehr schöne Bilder die würde ich an der Wand aufhängen Wunderbar Gruss Claudia