logbuch 2022

ausburg, 6.januar 2022

 

warten auf die große omicron-welle. ob sie auch die bilderbucht-ausstellung überschwemmen wird???

jetzt, nachdem die ausstellung fertig ist, kommt verstärkt die frage, wie ich fotografisch weitermache. dabei habe ich nicht das gefühl, mich neu erfinden zu müssen.  die ausstellung jetzt war ja nicht der abschluss, das resumé einer arbeitsphase! allenfalls ein zwischenbericht.

aber ich möchte auch nicht das 2000. graffity machen wollen oder das 500. abstrakte urbane bild. obwohl ich weiter gerne graffitys fotografiere oder abstrakte urbane bilder. und obwohl man natürlich immer an nur einigen wenigen bildern weiterarbeitet.

 

silent places war eine gute spur im letzten jahr, die unbedingt weiter gehen soll. ich muss aber mehr ausschau halten in anderen städten, anderen regionen: saarland vielleicht, frankfurt oder köln.

 

vor einigen wochen auch ein paar neue fotos, die vielleicht einen neuen weg versprechen: bilder gerade neu erschlossener baugebiete, in denen bereits straßen und infrastruktur realisiert sind, aber noch keine gebäude. in denen sehr drastisch der übergang von der grünen wiese zu den rändern der stadt zu sehen ist. ich habe diese bilder programmatisch "neuland" genannt. auch weil sie bisher so in meiner bildersprache nicht vorgekommen sind.